Erfolgreiches Onboarding von Remote-Arbeitskräften: 4 Schlüsselpunkte

Corona, sei Dank – Home Office und Remote-Arbeit haben sich etabliert! Dieser Artikel befasst sich mit den Auswirkungen auf das Onboarding von Remote-Arbeitskräften.

Menschen müssen nicht mehr ins Büro dackeln, sondern können jetzt von zuhause ihrer Bildschirmtätigkeit nachgehen. Eigentlich ist „Gehen“ das falsche Wort – es muss „Sitzen“ heißen.

Denn wir sitzen ja alle den ganzen Tag vor dem Rechner. Zwischendrin machen wir kurz die Wäsche oder gehen mit dem Hund raus.

Die ein oder der andere sitzt auch irgendwo in Strandnähe und lebt den Traum der digitalen Nomaden-Einsamkeit.

 

Größere Talentbasis = mehr Chancen zur Stellenbesetzung

 

Egal wo man sitzt, man sitzt eben nicht im Büro mit den anderen Menschen. Für Human Resources ist das erstmal gut, denn die Einführung von Remote-Arbeitskräften in das Unternehmen eröffnet viele Vorteile.

Flexible Arbeitsmodelle locken mehr Talente an. Die breitere Talentbasis sorgt für mehr besetzte Stellen. Außerdem feiern Unternehmen die geringeren Kosten durch kleinere Büro-Kapazitäten.

Für diese Remote-Entwicklung sorgte neben Corona natürlich auch der Fachkräftemangel.

Mittlerweile kann man auch vom Arbeitskräftemangel sprechen, denn Arbeitskraft fehlt überall.

Außerdem möchte sich die Generation Z nicht mehr ganz so dreckig ausbeuten lassen und legt Wert auf flexibles Arbeiten.

Personaler*innen müssen sich im Onboarding neue Konzepte für die Remotys ausdenken.

 

Vier Schlüsselpunkte für erfolgreiches Onboarding von remote

 

Um sicherzustellen, dass ein Remote-Team erfolgreich ist braucht es kluge Planung und Achtsamkeit im Umgang mit den Gesichtern aus Irgendwo auf den Bildschirmen.

Wir haben für dich vier wichtige Punkte zusammengestellt für ein erfolgreiches Onboarding von Remote-Arbeitskräften.

 

  1. Klare Kommunikation von Erwartungen und funktionierende Tools

Klare und direkt Kommunikation ist elementar! Vor allem, wenn man sich nicht persönlich sieht und hier und da auf dem Flur etwas klarstellen kann.
Remote-Mitarbeiter*innen sollten von Anfang an verstehen, welche Erwartungen an sie gestellt werden. Dies umfasst Arbeitszeiten, Arbeitsleistung und Klarheit in Bezug auf Geschwindigkeit von Antworten oder der Erledigung von Teilschritten in agilen Teams.
Der stressfreie Zugang zu den benötigten Ressourcen wie Softwarelizenzen, Cloud-Spaces und Schulungsmaterialien ist ebenso wichtig. Eine schnelle Unterstützung bei technischen Problemen muss die Arbeitgeberin selbstverständlich gewährleisten.

 

  1. Ein strukturiertes Einführungsprogramm

Entwickle ein gut strukturiertes Onboarding-Programm, das speziell auf die Flachgesichtigen zugeschnitten ist. Remote-Arbeiter*innen benötigen virtuelle Schulungen, digitale Handbücher und feste Zeitpläne für die ersten Monate.
Beziehungsaufbau durch regelmäßige Videoanrufe mit dem Team und der Vorgesetzten sollten selbstverständlich sein. Sorge dafür, dass sich neue Mitarbeiter*innen von Anfang an willkommen fühlen. Du trägst auch dafür Verantwortung, dass sie die Unternehmenskultur und die Teamdynamik verstehen.
Ein kleines Präsent zum Starttag per Post freut die Neuen auf Bali genauso wie in Hintertupfing. Du bist uns wichtig, ist die Message!

 

  1. Regelmäßige Kommunikation und Feedback mit einem Buddy

Eine kontinuierliche Kommunikation ist der Schlüssel zum erfolgreichen Onboarding der digitalen Meute. Plane regelmäßig Check-Ins und Meetings ein, um Fragen zu klären und Feedback zu geben. Ermutigen die neuen auch dazu, ihre Gedanken und Ideen einzubringen. Das fördert die Bindung an das Team und steigert das Engagement. Ein erfahrener Buddy oder Pate an der Seite fördert die fachlich-technische, aber auch die soziale Eingliederung!

 

  1. Einbindung in die Unternehmenskultur in echt

Es ist wichtig, dass Remote-Mitarbeiter*innen nicht das Gefühl haben, isoliert zu sein. Deswegen sollten persönliche Treffen mit dem Team stattfinden. Nicht zur Kontrolle sondern um sich in echt kennenzulernen. Soziale Aktivitäten fördern das Gemeinschaftsgefühl. Die meisten Menschen mögen persönliche soziale Kontakte. Anreisekosten gehen auf den Nacken der Firma, schließlich wird ja auch jede Menge Bürokapazität gespart, da kann man schon mal was springen lassen, oder?
Je mehr sich ein Mensch als Teil eines Teams fühlt, desto besser wird sie oder er in der Lage sein, erfolgreich zu arbeiten.

 

Persönlicher Kontakt trotz Bildschirm als Schlüssel

 

Ein erfolgreiches Onboarding von Remote-Arbeitskräften erfordert eine gezielte und proaktive Herangehensweise. Durch klare Kommunikation, strukturierte Programme, regelmäßige Interaktion und die kreative Einbindung in die Unternehmenskultur kann es gelingen!
Und wenn jemand nun gar keine Lust hat sich zu integrieren? Dann ist sie oder er vielleicht doch nicht so ganz richtig.

Produktivität und gelingendes Zusammenarbeit entsteht auch aus persönlicher Zufriedenheit und nicht nur aus fachlicher Leistung.

Wir wünschen dir viel Freude mit den Gesichtern auf den Bildschirmen und erfolgreiches Onboarding von Remote-Arbeitskräften!

Aber vor allem wünschen wir dir: Jede Menge persönliche menschliche Kontakte mit Berührung.

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