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Unternehmen Thema TĂ€tigkeitsfeld

Dr. Feelgood spielt den Weiterbildungswalzer

„Ich kann hier tun und lassen, was ich will … đŸ„ł
…solange es zielfĂŒhrend ist!“ 🎯

Was machst du aus deiner eigenen Zeit? ⏱
Freiheit bei der Arbeit: An den meisten ArbeitsplĂ€tzen wird der workload so geplant, dass keine Zeit bleibt fĂŒr die persönliche Weiterentwicklung. Die IT-Beratung codecentric tickt anders und so bekommen alle Mitarbeitenden ein festes Zeitkontingent fĂŒr die persönliche Weiterentwicklung.

Kathrin (Standortleiterin Berlin), Rainer (GrĂŒnder und CEO) und Nick (Feelgoodmanager und Mitarbeiter der ersten Stunde) haben Alex von der codecentric Philosophie erzĂ€hlt. Hier lĂ€uft manches anders und trotzdem lĂ€ufts ziemlich rund! 🌀 ✊

🎧  Hör dir diesen Kaffeesatz an und erfahre 🎧

✅  Warum Freiheit Teil des GeschĂ€ftsmodells sein kann
✅  Welche Herausforderung mit freien Arbeitszeiten entstehen kann
✅  Wie wertvoll es sein kann, im Consulting im eigenen Bett zu schlafen
✅  Was nach einem Tag am Wasser abends auf den Tisch kommt 🩀

Lust auf mehr? Die codecentric AG sucht ganz konkret UnterstĂŒtzung in der Java Entwicklung. Den Jobcast kannst du dir hier anhören!

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00:00
Nick: Ich habe mal einen Kollegen gefragt, wo er Freiheit bei codecentric eigentlich spĂŒrt. Und seine Antwort war: "Ich kann hier tun und lassen, was ich will."
00:24
Alex: 'Ich kann hier tun und lassen, was ich will' - hört man im Unternehmenskontext eher selten - aber zum GlĂŒck immer öfter. Hallohallo, hier ist wieder der Alex von OHRBEIT und heute steht bei unserem Kaffeesatz ein Unternehmen im Mittelpunkt. Ein Unternehmen, das sich, wie ihr schon gehört habt, der Freiheit bei der Arbeit verschrieben hat, zudem sehr stark auf interne Weiterbildung innerhalb der Arbeitszeit setzt und sich auch sozial und nachhaltig engagiert und zwar: die codecentric AG. Meine GesprĂ€chspartner heute sind Kathrin Franck, Standortleiterin in Berlin, Nick Prosch, den ihr gerade schon am Anfang gehört habt, der Head of Feelgood Management -mehr zu dieser Rolle gibt's auch gleich zu hören- und Rainer Vehns, GrĂŒnder und CEO von codecentric. Freiheit bei der Arbeit ist ja doch irgendwie so ein Widerspruch. Und das hab ich mal Rainer gefragt, wie er das so sieht.
01:19
Rainer: Das ist gar kein Widerspruch, gehört bei uns einfach dazu. Wir wollen wirklich immer lernen, besser werden, neugierig bleiben, schauen was tut sich im IT-Markt, im Software Bildungsmarkt? Gibt's da neue Methoden? Und da wollen wir eigentlich immer vorne bleiben und dafĂŒr brauchen wir viel Freiraum. Und wofĂŒr der Freiraum auch noch da ist, ist neue Ideen mal spinnen zu dĂŒrfen. Und dieser Freiraum ist wirklich bei uns fest verankert. Fester Teil der Firmenkultur und auch Teil des GeschĂ€ftsmodells. Ganz klar.
01:45
Alex: Ja, du bist der GrĂŒnder und CEO von codecentric. Ist es denn mit dieser Freiheit etwas, was du von Anfang an in deiner beruflichen Karriere schon als wichtig empfunden hast? Oder hat es sich sehr stark auch in der Arbeit mit den Kollegen von codecentric dann entwickelt?
01:58
Rainer: Sowohl als auch. Ich durfte mein Hobby zum Beruf machen, ich habe selber leidenschaftlich Software entwickelt, da muss man sich halt stĂ€ndig weiterbilden, fortbilden. Ich habe das sehr oft einfach durch Leidenschaft weggemacht. Wenn ich bei meinem Arbeitgeber vorher keinen Freiraum hatte, auszuleben an manchen Ecken, habe ich es halt privat gemacht - BĂŒcher gelesen, Kurse besucht. Uns war nach der GrĂŒndung ziemlich schnell klar, dass wir diese Kultur, Lernkultur in der Firma haben und nicht, ich sag mal, in der Freizeit. Nein, das heißt, darum war das in der Anfangszeit von codecentric sicherlich nicht, muss man ehrlich sein, schon so möglich wie heute. Damals gab's keine 20 % Zeit - das kann Nick, der Feelgood Manager sicherlich auch nochmal erklĂ€ren- weil er war auch Mitarbeiter der ersten Stunde. Und das, was wir heute als Freiraum haben, hatten wir in der Anfangszeit nicht. Also in der Anfangszeit als kleine codecentric ging es auch einfach, sag ich mal ganz ehrlich, um Geldverdienen. Da ging's noch nicht so mit dem Freiraum - aber heute geht das.
02:49
Nick: Ich möchte auch ganz kurz auf die Freiheit eingehen, weil das ein schönes Stichwort und das passt auch sehr gut zu Feelgood Management. Denn die Arbeit, die wir im Feelgood Management machen, basiert auf drei Werten, die wir da versuchen zu adressieren. Und das ist genau Freiheit, Vertrauen und Wir-GefĂŒhl. Ich habe mal einen Kollegen gefragt, wo er Freiheit bei codecentric eigentlich spĂŒrt. Und seine Antwort war: "Ich kann hier tun und lassen was ich will, solange es zielfĂŒhrend ist." Und ich finde, das passt sehr, sehr gut, weil wir geben halt, wenn ĂŒberhaupt, nur Rahmenbedingungen, in denen sich Leute wirklich frei bewegen können.
03:23
Alex: Ja Nick, ich meine, das ist eine Position, die man jetzt noch nicht so oft gehört hat, da wĂŒrd mich zunĂ€chst interessieren, wie wird man denn Feelgood Manager?
03:31
Nick: Ja, wie Rainer gerade schon sagte, ich bin Mitarbeiter der ersten Stunde und hab die Firma gedeihen sehen. Und ab einem gewissen Punkt habe ich gemerkt, dass wir durch das Wachstum einfach manche Dinge nicht mehr so hatten wie frĂŒher. Interne Kommunikation war frĂŒher einfach ins GroßraumbĂŒro rufen: "Hey, wir haben das Projekt gewonnen." und dann wussten das alle. Und so gibt es halt ganz viele Bereiche, die durch das Wachstum einfach ein bisschen mehr Aufmerksamkeit gebrauchen. Was wir versuchen, ist zusammengefasst, Hilfestellungen in allen Belangen des Arbeitsalltags zu liefern, dass man Hindernissfrei einfach seiner Passion nachgehen kann.
04:05
Alex: Okay, da gehen alle nett miteinander um und vielleicht ist ja auch nicht so viel zu tun und ich kann mich da ein bisschen rum flÀzen. Kannst du das bestÀtigen, Nick?
04:13
Nick: Nein, so soll es nicht sein. Aber es ist schon richtig, dass man sich ruhig wohlfĂŒhlen darf bei der Arbeit. Und es gibt eine ganz, ganz schöne Definition vom Fraunhoferinstitut fĂŒr Arbeitswirtschaft. Die haben mal gesagt, der Auftrag ist, das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu stĂ€rken und jetzt kommt's: und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Also wir machen das nicht nur, weil das so schön ist, sondern weil wir uns wirklich davon einen wirtschaftlichen Vorteil versprechen. Weil wir ĂŒberzeugt sind, dass Menschen, die zufrieden sind, einfach auch einen besseren Job machen können.
04:42
Alex: Den Arbeitsalltag so bestmöglich gestalten. Da können wir ja auch die Dritte im Bunde, die Kathrin, kennenlernen. Kathrin, du bist Standortleiterin in Berlin. Vielleicht erzÀhlst du ja kurz was, wie du dann diese Freiheit bei der Arbeit und dieses Feelgood an deinem Standort empfindest.
04:56
Kathrin: Es ist tatsĂ€chlich so, solange es zielfĂŒhrend ist, solange es im Sinne des Kunden ist und uns als Unternehmen vorwĂ€rts bringt, geben wir diese Gestaltungsfreiheit auch jedem Einzelnen. Das kann sich auf Zeit beziehen. Also Stichwort: 'Wann arbeite ich eigentlich?' solange ich das mit dem Kunden abstimmen kann, 'Wo arbeite ich?' 'Wie arbeite ich?' 'Was brauche ich denn dazu, damit ich gut arbeiten kann?' Und genauso: 'In welcher Hinsicht bilde ich mich weiter?' 'Wie mache ich das?' 'Gehe ich auf Konferenzen oder halte ich VortrĂ€ge?' 'Oder lese ich lieber ein Buch und bin froh, dass ich mir meine Gedanken dazu machen kann und hinterher mit einem oder zwei Kollegen mich austausch?' Und auch fĂŒr mich ist diese Freiheit, die ich jetzt habe in meiner Rolle als Standortleiter etwas, was ich aus der Vergangenheit so nicht kenne. Es ist tatsĂ€chlich so, dass wir hier in den einzelnen codecentric Standorten ganz, ganz viele Gestaltungsmöglichkeiten haben. Sicher auch immer gekoppelt mit der Erwartungshaltung 'Beweg was, probier was - Fall im Zweifelsfall auch mal hin und schlag dir das Knie auf. Aber gucke, dass es uns alle ein StĂŒck weit vorwĂ€rts bringt.'
05:56
Alex: Wenn uns ein Kunde zu dir kommt und sagt: "Rainer, sag mir doch mal, was ist denn eure Hauptunterscheidung in der Zusammenarbeit, die ich mit euch dann verspĂŒren werde? Was antwortest du ihm?
06:05
Rainer: Unsere hohe Kompetenz in allem, was wir tun. Wir bringen Know how ein. Wir verstĂ€rken nicht einfach KapazitĂ€t. Was wir aber auch immer den Kunden spĂŒren lassen und das wollen die Kunden auch, ist Teil unserer Kultur. Wir bringen ein Mindset mit, Sachen mal Ă€ndern zu wollen, Kunden selber auch besser zu machen.
06:22
Nick: Vielleicht kann man da als Beispiel auch nennen, dass wir sogar Kunden haben, die zu uns kommen zum Arbeiten. Wir haben Teams, die sitzen in Solingen, bei uns in unserem GebĂ€ude und arbeiten in unserer Umgebung. Und da fahren die Consultants also nicht zum Kunden, sondern der Kunde kommt zu uns, weil er das einfach so genießt, bei uns zu arbeiten.
06:39
Alex: Ja, der Arbeitsalltag. Kathrin, du bist ja dann wirklich auch sehr nah dran an den konkreten Projekten. Was erwartet denn Bewerber*innen bei der codecentric, wenn sie dann eingestellt sind und die ersten Projekte machen?
06:52
Kathrin: Vor allem ein sehr lebhaftes, ein sehr, sehr inspirierendes und auch anspruchsvolles Arbeitsumfeld. Vielleicht eine etwas ungewöhnliche Unternehmenskultur in mancher Hinsicht. Die ist sehr geprĂ€gt vom Teilen des Wissens, sowohl mit den Kollegen als auch mit der Community, mit den Kunden. Wir machen ganz viel KnowHow-Transfer und legen auch großen Wert darauf, dass Wissen, das jemand gesammelt hat, Erfahrungen, die gemacht wurden, anderen zur VerfĂŒgung stehen. Einfach weil wir alle davon profitieren, weil unsere Kunden das genauso wertschĂ€tzen wie die Kollegen an anderen Standorten. Ein gewisser Anspruch an Selbstorganisation - stell dir vor, ich sage dir ein Tag in der Woche steht dir zur VerfĂŒgung, um sich weiterzubilden und du stehst jetzt auf einmal da und denkst dir 'Was machst du mit dem Tag? Les ich jetzt Blogartikel, fahr ich auf eine Konferenz?' und an der Stelle merkt man schon, dass es anfĂ€ngt - man muss manchmal anders denken, weil wir den Weg nicht vorgeben. Wir sind da als Sparringpartner. Ich als Standortleiter wĂŒrde mich immer mit dir auf einen Kaffee hinsetzen und sagen: "Lass uns mal ĂŒberlegen, wo du hin willst und was dazu passen wĂŒrde. Und unterhalte dich doch mal mit dem Kollegen aus dem Standort in MĂŒnchen oder in Stuttgart." Aber das dann zu tun, das ist deine Verantwortung. Und diese Kultur erwartet dich auch, dass wir auch erwarten, dass du es in die Hand nimmst und was draus machst, aus den Möglichkeiten.
08:11
Alex: Wie ich die codecentric von außen eben auch einschĂ€tze, ist das Besondere, dass die Leute, die ja auch entwickeln, trotzdem auch Consultants sind und da eben keine Trennung vorherrscht, wie man es in anderen Unternehmen teilweise hat. Welche wichtigen Punkte sollte ich denn noch mitbringen, dass du, Kathrin, fĂŒr deinen Standort sagst: "Du hast auf jeden Fall die Basis, dass wir miteinander einen Kaffee trinken."
08:30
Kathrin: Also wenn wir von den tatsĂ€chlich fundierten technischen Skills abstrahieren, die ich jetzt voraussetze, so wie du es gerade schon gesagt hast, wĂŒnsche ich mir natĂŒrlich im Team verschiedenste Charaktere, angefangen von denjenigen, die sagen: Ich trag das Wissen nach draußen', ĂŒber Kollegen, die sagen: 'Ich bin supergut drin, Konzepte auszuarbeiten und mache genau das gern.' Ich wĂŒrde sagen, es gibt nicht den Prototypen, den wir suchen, sondern wirklich eine zum Standort passende und auch zu unserer Kundensituation passende Mischung ergĂ€nzender Charaktere, Skills und persönlichen Leidenschaften, wĂŒrde ich fast sagen. Das ist das, was uns am Ende antreibt. Wenn der eine gerne auf der BĂŒhne steht und der andere sich aber lieber in seinem KĂ€mmerchen ganz konkrete Gedanken ĂŒber technologische LösungsansĂ€tze macht, dann ergĂ€nzt sich das wunderbar in der Praxis. IT verĂ€ndert sich und in fĂŒnf Jahren reden wir ĂŒber ganz andere Technologien als heute. Und jeder, der zu uns kommt, sollte Lust auf das haben, was kommt.
09:31
Alex: Ja, wo wir schon bei den Projekten oder auch bei den Consultants sind. Rainer, vielleicht kannst du ja nochmal darauf eingehen, was die speziellen Leistungen von codecentric sind und vielleicht auch an einem Beispiel mal erzĂ€hlen, was in der tĂ€glichen Arbeit fĂŒr die Kunden geleistet wird.
09:46
Rainer: Wenn ich mal schaue, was wir gerade fĂŒr Projekte machen, dann ist das wirklich querbeet von eine komplette Plattform aufbauen, fĂŒr ein Unternehmen mit allem was dazugehört - mit UX, mit Frontend, mit Cloud, mit agilen Vorgehensweisen bis hin, dass wir auch eher klassischen Organisationen aus einem Versichererbereich helfen, auch selber schneller Software zu entwickeln - auch immer mit modernen Architekturen, aber da eher auch sehr viel Enablement Charakter, wo wir sagen, wir helfen dir.
10:15
Alex: Jetzt wĂŒrde mich zum Beispiel interessieren, gerade nochmal aufs Thema Feelgood Management, wenn ich dann bei der codecentric anfange, gerade das Thema Onboarding - wie stellt ihr denn sicher, dass die Leute sich auch von den allerersten Tagen dann richtig wohlfĂŒhlen bei euch?
10:26
Nick: Das Wichtigste ist, glaube ich, dass jemand, der bei uns anfĂ€ngt, nicht alleine ist. Es gibt ein Dokument zum Onboarding, wo der erste oder zweite Satz ist: 'Wenn du das hier liest und noch keinen Ansprechpartner hast, dann hör auf zu lesen und kontaktiere Nick, weil dann ist was schiefgelaufen.' Also wir wollen wirklich sicherstellen, dass jeder eine Bezugsperson hat und nicht alleine ist. Wir haben dann ein Onboarding aufgesetzt, was jetzt nicht zwei Wochen Bootcamp ist, sondern dass sie unsere Tools ein StĂŒck weit verstehen, unsere Kultur, unser Business-Modell, unsere Werte. NatĂŒrlich reichen da zwei Tage nicht völlig aus. Ich spreche dann immer so vom codecentric Seepferdchen, das man halt, wenn man ins Becken geschmissen wird, nicht untergeht, aber richtig Kraulen und Butterflys und so, das lernst du halt dann peu Ă  peu on the job. Ich habe heute noch mit einem Rookie gesprochen, der total glĂŒcklich war, weil er hat zwei Wochen ohne Projekt gehabt, in der er in Ruhe ankommen konnte und hat dann nach zwei Wochen sein erstes Projekt bekommen und das ist halt der optimale Start. In Ruhe ankommen, Leute kennenlernen, die Firma kennenlernen und dann aber auch so schnell wie möglich in ein echtes Team, in ein echtes Umfeld und raus aus dem nackten Onboarding.
11:33
Alex: Eine wichtige Sache, die ich noch gerne wissen möchte. Und zwar: Ich plane auf jeden Fall, dass ich auch eine Familie grĂŒnden will und dass ich vielleicht auch ein paar Jahren auch ein Sabbatical einlegen möchte. Wie ist es da bei eurer Kultur auf die Familienbezogenheit, aber auch die Möglichkeit, sich vielleicht neben dem Beruf persönlich noch weiterzuentwickeln?
11:51
Nick: Ich bin auch Familienvater und ich arbeite auch bei codecentric - das klappt ganz gut. Allgemein gesprochen geht es da ja gar nicht nur um Familie, sondern um persönliche BedĂŒrfnisse und UmstĂ€nde. Wir sind extrem flexibel und darauf bedacht, auf unsere Mitarbeitenden einzugehen. Sabbatical ist ganz einfach: das ist mittlerweile sogar, ich sage mal, in einen Prozess gegossen. Man kann eine Zeitkontingent ansparen und dann kann man Sabbaticals machen. Das ist bei uns mittlerweile völlig einfach und normal - in AnfĂŒhrungsstrichen - natĂŒrlich immer in Absprache mit dem Team. So wie alles, weil klar, es basiert auf Freiheit und Vertrauen und da muss man auch darauf vertrauen, dass die Leute sich absprechen. Solche Dinge sind bei der kleinen codecentric nicht möglich gewesen, ohne weiteres. Dieses 'frĂŒher war alles besser' - Nein, frĂŒher war ganz schön taff. Wir haben diese Firma groß gemacht. Wir haben ganz schön rein geklotzt und haben jetzt sehr, sehr viele Benefits, auch durch das Wachstum, die es uns ermöglichen, Projekte so zu staffen, dass es wirklich passt. Man kann natĂŒrlich ĂŒber das Wachstum auch schimpfen, dass manche Dinge nicht mehr so sind wie frĂŒher, aber wir haben auch wirklich viele, viele Vorteile dadurch.
13:01
Alex: Wo wollt ihr denn noch hin? Wie soll es noch weitergehen? Noch besser ist ja dann auch schon immer noch schwieriger, oder?
13:08
Rainer: Was wir in Zukunft weiterhin ausbauen und stĂ€rken wollen, ist unsere Kompetenz in Sachen Softwareentwicklung. Da wollen wir einfach die Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen sein. In Deutschland, wenn es wirklich um hochqualitative und schnelle Softwareentwicklung / Produktentwicklung geht, wollen wir vorne sein - mit modernen Technologien, Cloud, Machine Learning Projekte, aber auch Industrial IT Projekte. Wo wir auch wirklich Wert drauf legen ist soziales Engagement und Nachhaltigkeit. Das wollen wir viel stĂ€rker verankern, nicht nur einfach auf der Homepage verankern, dass wir, wenn wir erfolgreich sind, mit unseren Kunden als codecentric auch Verantwortung ĂŒbernehmen fĂŒr Nachhaltigkeit, fĂŒr Klima, CO2-NeutralitĂ€t, sozialen Impact erzeugen in unserem Umfeld soweit möglich die Welt ein bisschen besser machen.
13:55
Nick: Einfach toll, dass auch da codecentric jemandem den Freiraum gibt, sich da in der +1 Zeit sozial zu engagieren. Und selbst in Corona Zeiten haben wir es letztes Jahr hingekriegt, weil wir Umweltprojekte angegangen sind und einfach eine AufrĂ€umaktion an der Talsperre hier organisiert haben. Das war fĂŒr die Mitarbeitenden im Endeffekt eine Teambuilding-Maßnahme und ein schöner Spaziergang und nebenbei haben wir noch ein bisschen aufgerĂ€umt. Und die zweite Aktion war unglaublich cool und auch coronakompatibel. Wir haben uns hier in die lokale Wupper gestellt und haben den Signalkrebs aus der Wupper gefischt. Das ist nĂ€mlich hier eine Plage und wir haben den ganzen Tag mit Gummistiefel in der Wupper gestanden, haben diesen Krebs gefangen und ihn abends im Topf geschmissen.
14:34
Alex: Schön, Teambuilding verbunden mit gesellschaftlichen Engagement. Und ich hatte ja vorhin schon angesprochen, wir kennen ja auch unsere Zusammenarbeit mit IT-Beratungen und oftmals hat man ja auch das Problem, dass man viel unterwegs ist. Das wĂ€re vielleicht nochmal eine Frage fĂŒr die Kathrin. Ihr habt es ja im VorgesprĂ€ch so schön gesagt, ihr schlaft in euren eigenen Betten.
14:52
Kathrin: Genau das ist ein wunderschöner Ausdruck. Wir schlafen in unseren eigenen Betten, zumindest dann, wenn wir das wollen. Und dahinter steht schlicht und ergreifend die Botschaft, dass anders als bei anderen Consultingunternehmen bei uns das Reisen eigentlich nicht der Alltag ist und auch nicht sein soll. Wir haben ĂŒber Deutschland verstreut Standorte in allen Ballungszentren - genau aus diesem Grund - um kurze Wege zum Kunden zu haben. Dass das manchmal nicht funktioniert und doch mal ein Kollege aus Berlin nach Hamburg fĂ€hrt oder nach Frankfurt fĂ€hrt, ist natĂŒrlich auch RealitĂ€t. Allerdings gibt es bei uns keine 'ich bin fĂŒnf Tage in der Woche irgendwo in einer anderen Stadt, ĂŒbernachte da in einem schicken Hotel, komm Freitagabend nach Hause und erfahre dann Sonntag, wo ich in der nĂ€chsten Woche hinfahre.' Das ist definitiv nicht codecentric. Und die Reisen, die hier gemacht werden, sind immer im Einvernehmen mit den Kollegen, die es letztlich betrifft. Was wir alle selbst wissen ist, wir haben Familie, wir haben private Verpflichtungen, wir haben noch ein Leben neben der Arbeit. Auch wenn es bei codecentric schön ist zu arbeiten, gibt's eben doch noch den zweiten Teil und der ist uns allen wichtig. Weil wenn das nicht passt, dann passt es auch mit der Arbeit irgendwann nicht mehr. Und genau deswegen schlafen in unseren eigenen Betten.
16:06
Alex: Das ist doch ein super schlusswort. Perfekt! Schlaf in den eigenen Betten, vor allem wenn man das selber will. Dann sage ich: "Danke fĂŒr eure Zeit und wĂŒnsche euch auf jeden Fall auf eure Reise mit codecentric alles Gute und dass ihr weiter euch so gut fĂŒhlt bei der Arbeit und gerade dieses Engagement nicht nur fĂŒr eure eigenen Leute, sondern auch fĂŒr die Gesellschaft weiter fortfĂŒhrt."
16:24
Nick: Dankeschön.
16:25
Nick: Ja, danke.
16:26
Kathrin: Dankeschön, Alex.
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