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Unternehmen Thema TĂ€tigkeitsfeld

Speed-Dating mit dem GeschÀftsbereich

Wie lernt man eigentlich was man wirklich mag und was einem liegt..?
Ein bisschen Trainee schadet nie!

Einfach gezielt Dinge ausprobieren und offen sein fĂŒr die Erfahrung – genau das ist die Kern-Idee beim Trainee. Trainee bei einer Versicherung bedeutet: Mitarbeiten und reinschnuppern in verschiedene Unternehmensbereiche und dabei die eigenen Vorlieben und den zukĂŒnftigen Arbeitgeber besser kennenlernen und Netzwerke in der Firma knĂŒpfen.

Oliver und Dennis kriegen in ihrem Traineeprogramm bei der R+V auf jeden Fall jede Menge Erfahrungen frei Haus geliefert.

🎧  In unserem Kaffeesatz teilen die beiden ihre Erfahrungen mit uns und geben uns spannende Einblicke was ein Trainee bei einer Versicherung so erlebt 🎧  

✅  Wie lĂ€uft der Bewerbungsprozess?
✅  Was sind Ihre Aufgaben im Traineeprogramm?
✅  Wie viel Verantwortung wird einem Trainee gegeben?
✅  Gibt es eine Übernahme-Garantie in die Festanstellung?

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00:13
Alex: Du spielst mit dem Gedanken, ein Trainee Programm zu beginnen. Du weißt aber noch nicht wo. Dann könnte unser Podcast heute mit der R+V Versicherung etwas fĂŒr dich sein, denn ich spreche mit Dennis und Oliver, die beide gerade ein Trainee Programm bei der R+V Versicherung absolvieren. Und es wird um ihren Bewerbungsprozess gehen, um aktuelle Aufgaben, um ihre Rolle in diesem Programm. Und los geht's natĂŒrlich mit ihrem Background, wie sie denn ĂŒberhaupt dazu gekommen sind, dieses Trainee Programm als gute Optionen zu erachten. Dennis fĂ€ngt an:
00:42
Dennis: Ich habe angefangen, Wirtschaftswissenschaften zu studieren und damals war mein Interesse eigentlich anfangs ĂŒberhaupt nicht auf Versicherungen. Hab dann aber wĂ€hrend dem Studium tatsĂ€chlich mehrere FĂ€cher gehabt, die sich mit dem Thema Versicherungen und allem außenrum beschĂ€ftigen und fand das Ganze interessant. Dann hat es ursprĂŒnglich so angefangen, dass ein Bekannter von mir mich gefragt hat, ob ich in einem Versicherungs-Startup gerne mal als Werkstudent anfangen wĂŒrde. Und es hat mir eigentlich anfangs auch sehr gut gefallen, hab dann aber im Verlauf des Ganzen gemerkt, dass ich eben auch innerhalb des Startups große Interessen fĂŒr die IT hatte und hab dann mich dafĂŒr entschieden, nach meinem Grundstudium in Wirtschaftswissenschaften quasi noch ein Studium im IT-Management als Master hintendran zu hĂ€ngen. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass ich gemerkt habe, dass ich in meinem Job, in dem Versicherungs-Startup, nicht das machen kann, was mir gefĂ€llt. Und dann hab ich mich auf die Suche begeben und mich gefragt: 'Wo kann ich denn mein Versicherungswissen anwenden und gleichzeitig eben mit meinem neu erworbenen IT-Wissen glĂ€nzen? Dann habe ich das Trainingsprogramm bei der R+V entdeckt und das im Bereich IT-Kundenmanagement. Was wir da jetzt machen, ist tatsĂ€chlich eben genau das: die Vermittlung zwischen fachlichen Themen und der IT der R+V. Das hat fĂŒr mich quasi wie die Faust aufs Auge sprichwörtlich gepasst und dementsprechend hab ich mich beworben. Gott sei Dank hat meine Chefin das ganz Ă€hnlich gesehen und so bin ich dann zur R+V gekommen.
02:10
Oliver: Bei mir war es nicht ganz so wie beim Dennis, bei mir war es vielleicht ein bisschen festgefahrener direkt mit Versicherungen. Ich hab zwar ursprĂŒnglich mal angefangen Chemie zu studieren, das war aber nicht so ganz meins. Hab dann allerdings ein duales Studium gemacht, bei einem anderen Versicherungsunternehmen. Das duale Studium hat einen Schwerpunkt BWL mit Versicherungen gehabt und war im Vertrieb angesiedelt und ich hab dann eben nach dem Studium gemerkt: 'Okay, Vertrieb war jetzt nicht unbedingt zu 100 Prozent das, was ich weiterhin im direkten machen wollte und bin dann eben so auch auf die R+V gestoßen und bin jetzt im Trainee Programm drin und hab dort auch eine Position, die weiterhin auch etwas mit Vertrieb zu tun hat. Vom Studium Hintergrund her bin ich schon mehr auf Versicherungen eingefahren gewesen, mit dem Schwerpunkt.
02:51
Alex: Wie ist denn dann euer Bewerbungsprozess fĂŒr dieses Trainee Programm abgelaufen?
02:55
Oliver: Ich habe mich ĂŒber die Webseite ganz normal beworben und dann habe ich direkt eine Einladung zu einem ersten GesprĂ€ch mit meinem jetzigen Abteilungsleiter bekommen, wo ich dann die R+V das erste Mal persönlich ein stĂŒckweit kennengelernt habe. Danach ging es zum Assessment-Center - das war bei uns jetzt als Online-Assessment-Center aufgebaut. Und nach dem Assessment-Center gab es nochmal ein GesprĂ€ch, auch nochmal mit meinem Chef, wo alles weitere besprochen wurde, auch mit der Personalabteilung und dann, ja, ging es auch schon auf die Vertragsunterzeichnung.
03:28
Dennis: TatsĂ€chlich war es bei mir eigentlich exakt gleich gewesen, also auch relativ unkompliziert. Und dann weiß ich noch ganz genau, ich habe am Ende, weil es mich einfach interessiert hat, da ich ja aus einer Startup Richtung kam, gefragt, wie das denn bei der R+V ist, ob sich die Leute in den Abteilungen auch duzen? Und meine jetzige Chefin, also damals Chefin in spe, hat mir dann gesagt 'Ja, das ist ja ganz normal.' Und nach dem GesprĂ€ch haben sie sich dann zurĂŒckgezogen fĂŒr zwei Stunden und ich hab dann tatsĂ€chlich am gleichen Tag abends einen Anruf von meiner Chefin noch gekriegt, die mir gesagt hat: 'Ja, hallo Herr Fischer, oder sollte ich jetzt lieber sagen Dennis?' Also da wusste ich dann schon sofort - Okay, die haben sich ja fĂŒr mich entschieden.
04:08
Oliver: Ja, das war echt ganz gut gewesen direkt nach dem Assessment-Center 'Top' oder 'Flop' gesagt zu bekommen. Das ist schon ganz nett.
04:14
Alex: Wie ist es denn bei euch? Wie lange dauert das Trainee Programm und wie lĂ€uft dann die Übernahme in den Festvortrag und in welcher Rolle ist es dann? Ist es dann schon soweit vorherbestimmt oder gibt's da noch gewisse Dinge, die sich durch das Trainee Programm vielleicht entwickeln?
04:28
Dennis: Bei uns allen ist zumindestens die Dauer des Trainee Programms gleich. Die geht genau ein Jahr und es ist tatsĂ€chlich auch so, wenn man die Probezeit ĂŒberstanden hat auch auf jeden Fall eine Übernahmegarantie mit einem Festvertrag bekommt. Das heißt, wenn unser Trainee Programm jetzt rum ist, dann starten wir auch direkt in einer dafĂŒr vorgesehenen Stelle, also ganz normal weiter in Vollzeit und mit einem unbefristeten Vertrag.
04:51
Oliver: Ja, es ist auch so, dass wir alle aus unterschiedlichen Abteilungen teilweise kommen. Das heißt, es ist wirklich ĂŒber das gesamte Unternehmen verteilt, von der Lebensversicherung, ĂŒber die allgemeine Versicherung, ĂŒbers IT-Resort. Wir fangen dann eben einfach in den Abteilungen an, wo unsere initiale Position schon dabei ist, also es gibt ganz verschiedene Trainee Bezeichnungen und in der Stelle, wo man sich drauf bewirbt, das ist dann die, wo man spĂ€ter in der Abteilung auch in dem Bereich eingesetzt wird.
05:17
Alex: Vielleicht könnt ihr ja beide jeweils ein Beispiel nennen, was ihr praktisch gerade in dieser Zeit am meisten tut. Also vielleicht ein Beispiel fĂŒr ein Projekt oder fĂŒr eine gewisse Aufgabenstellung, die bei euch immer wieder auftritt, sodass man sich dann, wenn man sich vielleicht fĂŒr ein Trainee Programm bei der R+V interessiert, ein bisschen einen Einblick bekommt, was auf einen dann warten könnte.
05:37
Dennis: Also ein ganz gutes Beispiel, vor allem im Rahmen des Trainee Programms, das ist mein allererstes Projekt, wo ich mit eingeteilt worden bin. Dabei geht es um das Projekt 'Welcome at Roof' - das ist ein Projekt, was quasi eine Pre-Onboarding-Phase plant, also eine Willkommens-Phase fĂŒr Mitarbeiter zwischen der Vertragszusage und ihrem ersten offiziellen Arbeitstag. Und im Rahmen dieses Projektes bekommen Mitarbeiter, im Moment eben nur als Pilot, unter anderem auch einen Code zu einer Art mobile optimierten Homepage. DarĂŒber kann man sich dann auf dieser Homepage durchklicken - da sind dann so Sachen wie die KĂŒrzel der R+V z.B. weil die R+V, muss man wissen, die liebt es KĂŒrzel fĂŒr absolut alles zu haben und das kann natĂŒrlich am Anfang ein bisschen ĂŒberwĂ€ltigend werden, wenn dann plötzlich jedes zweite Wort irgendein KĂŒrzel ist. Und dann hat man da ganz lustige Möglichkeiten auf dieser Seite, wie beispielsweise den sogenannten Shortinator, da kann man dann spielerisch wie bei 'Wer wird MillionĂ€r' diese KĂŒrzel erlernen. Und jetzt ist es so, dass das ganze IT-mĂ€ĂŸig eben irgendwann mal in den Linienbetrieb fĂŒr die R+V ĂŒbergehen soll, sodass das vielleicht irgendwann mal alle bekommen sollen. Und ich unterstĂŒtze das Projekt jetzt eben dabei zu schauen: Wie kriegen wir das hin, dass eben diese Regulatorien in diesem Pilotprojekt ĂŒbernommen werden, sodass das dann irgendwann auf die Linie aufgegleist werden kann. Das ist so eine der Aufgaben, die ich im Moment betreue.
07:01
Oliver: Bei mir ist es auch ein bisschen Ă€hnlich, wir haben auch ein Projekt am Laufen, was ich bei mir in der Abteilung mit begleiten darf, als Product Owner sogar schon, indem wir ein neues Übersichtstool fĂŒr eine bestimmte Gruppe von Kollegen bei uns schaffen, auf dem sie dann bestimmte Zahlen gebĂŒndelt und einfach an einem Ort direkt zusammengefasst sehen können
07:21
Alex: Ist es dann rĂŒckblickend fĂŒr euch jetzt so gelaufen, dass eure Erwartungen erfĂŒllt wurden oder gibt's Dinge, die euch besonders ĂŒberrascht haben?
07:29
Dennis: [Beide lachen] Also erst einmal kurz schweigen. Meine Erwartungen wurden eigentlich auf fast allen Gebieten sogar noch ĂŒbertroffen. Ich hatte mir schon erwartet, dass es erstmal eine Umstellung werden wĂŒrde, von einem Startup in so ein großes Unternehmen zu kommen und dass ich dann eben da viel lernen kann. Tatsache war aber, dass zum einen die Umstellung mir extrem leicht gemacht worden ist, weil trotz Corona alle Kollegen wirklich auf einem unglaublich hohen Level hilfsbereit waren. Ich durfte jedem einfach mal einen Vorstellungstermin irgendwie in den Kalender einstellen. Es haben sich sehr coole GesprĂ€che daraus ergeben, also vor allem das Vernetzen und der Einstieg bei der R+V lief extrem gut. Und zum anderen war eben der Lernprozess wirklich gewaltig. Also dadurch, das muss man vielleicht ein bisschen noch erklĂ€ren, im Kundenmanagement ist es so, dass immer ein Kundenmanager eine oder zwei fachliche Abteilungen berĂ€t und begleitet. Und das wiederum bedeutet, dass ich, wenn ich mit verschiedenen Kollegen zusammenarbeite, auch immer einen Einblick in ganz verschiedene Abteilungen bekommen. Also sozusagen wie eine Pseudo-Hospitation, um es mal so zu nennen. Das bedeutet, dass ich von Anfang an enorm viel auch ĂŒber den Tellerrand hinaus in der R+V lernen konnte. Also da war ich wirklich ziemlich begeistert drĂŒber.
08:45
Oliver: Bei mir hat mich dann tatsĂ€chlich ĂŒberrascht, dass unsere Arbeit, weil es eine Schnittstellenfunktion ist in der ich tĂ€tig bin, mit so vielen verschiedenen Schnittstellen dann doch zusammenarbeitet und dass ich dann doch so frĂŒh auch schon in eigener Verantwortung Projekte dort betreuen oder umsetzen darf und da wirklich schnell die Eigenverantwortung krieg. Da hatte ich tatsĂ€chlich gedacht, das ist ein bisschen lĂ€nger dauert aber umso mehr freue ich mich jetzt im Moment darĂŒber natĂŒrlich, dass ich da diese Freiheit habe, selbststĂ€ndig zu managen und zu arbeiten.
09:13
Alex: Ihr hab vorhin schon angedeutet, dass ihr ja auch mit anderen Trainees in Kontakt seid. Das heißt, arbeitet ihr auch mit anderen Trainees wirklich zusammen in verschiedenen Projekten aus anderen Bereichen? Was könnte darĂŒber erzĂ€hlen?
09:27
Oliver: Ja genau, im Moment ist es so, dass wir unser Trainee-Projekt umsetzen, das heißt im Rahmen des Trainee-Programms, wo wir dann wirklich mit unseren Traineekollegen vollkommen unabhĂ€ngig davon, wo sie jetzt herkommen, ein bestimmtes Thema, was verschiedene Bereiche oder Abteilungen sich wĂŒnschen oder vorgeben oder als Idee haben, dann eben umsetzen. Also da haben wir tatsĂ€chlich nur eine Arbeit unter uns Trainees untereinander, unabhĂ€ngig davon, ob der eine Kollege im IT-Bereich ist oder in einem anderen Bereich ist - das ist wirklich vollkommen ĂŒbergreifend. Also hab ich z.B. Kollegen von der RĂŒckversicherung, vom IT, vom Controlling, also wirklich ganz bunt gemischtes Team bei mir drin und wir arbeiten da wie gesagt alle an unserem Projekt im Moment - in dem Fall mit Social Media sogar - und sind mal gespannt, was jetzt am Ende rauskommt.
10:12
Dennis: Ich denke auch, dass das auch etwas ist, was jemandem Bewusstsein muss, der bei der R+V anfĂ€ngt, dass das ist ein unglaublich riesiger Konzern und man merkt auf jeden Fall, dass an ganz ganz vielen Enden eben diese VerĂ€nderungen und diese Bewegung da ist. Aber wie das eben bei so großen Konzernen ist, ist das nicht, dass irgendwer schnipsen kann und von heute auf morgen ist alles anders. Also alles hat seinen Prozess, aber ich finde es toll zu sehen, dass es eben diese Bewegung gibt und dass die auch sehr, sehr aktiv bei der R+V gefördert wird und auch entsprechend sich so entwickelt. Also das ist schon sehr, sehr cool.
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