Warum selbstständig machen? Das sind meine Gründe

Wenn du bei Google "Warum selbstständig machen" suchst, wirst du schnell fündig:

“9 Gründe, warum DU dich selbstständig machen solltest!”
“...das Geld liegt auf der Straße du musst nur...”
“Sei endlich dein eigener Chef!”

Leider bin ich weder Entwickler, Programmierer, Webdesigner oder gar Tischlermeister. Ich bin nur gelernte Kauffrau für Büromanagement mit den Schwerpunkten Assistenz & Sekretariat und Buchhaltung bzw. (öffentliche) Finanzwirtschaft - kurz Assistenz.

Und klingt eine “Selbstständige Assistenz” nicht nach einem Oxymoron? Ja, aber eigentlich nicht.

In jeder Stellenbeschreibung für eine Assistenz ist die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten genauso obligatorisch wie eine hervorragende Organisation. Zudem entbehrt auch eine selbstständige Assistenz nicht der Vorgesetztenrolle, der zu assistieren ist. Nur bliebe es hierbei nicht bei einem oder einer Chef:in, einem Unternehmen oder einer Aufgabenrichtung. Selbstständigkeit als selbstständige Assistenz bedeutet für mich die gewohnte Routine für ein mögliches Potpourri an Aufgaben und Teams einzutauschen und Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln zu können.

 

Aber mit dem WARUM, stellt sich auch die Frage nach dem WIE.

Mit Covid kam die Umstellung für viele ins Homeoffice. Während der zwei Jahre habe ich zwei Mal den Job gewechselt und durfte mich in komplett neue Aufgaben- und Rechtsgebiete und neue Workflows einarbeiten sowie mit neuen Kollegen zusammenarbeiten. Und das alles größtenteils von Zuhause am heimischen PC, quasi bereits als virtuelle Assistenz. Das WIE ist somit schnell geklärt.

Nun also zurück zum WARUM selbstständig machen?
In dieser Zeit habe ich, wie vermutlich viele andere auch, viel über mich lernen können. Hier bin ich in erster Linie dankbar für die Chancen, die mir in den 2 Jahren geboten wurden. Zum einen inhaltlich: mich tief in Finanzpläne zu stürzen, zu entwirren und zu koordinieren, Projektstrukturen zu unterstützen und neue Abläufe mitzugestalten. Zum anderen persönlich: Kollegys 😉 und Vorgesetzten den “Rücken frei zu halten”, mit dem was ich gut kann, damit diese Zeit und Raum haben, sich auf das zu fokussieren, was sie gut können - und das von wo auch immer ich stabiles Internet habe.

Denn der für mich gewichtigste Grund mich gegen eine lokale Anstellung zu entscheiden, ist die Möglichkeit, mich nach getaner Arbeit noch kurz an den Strand zu legen, einen Ausflug in eine neue Stadt zu wagen, oder das Abendessen nach einer kurzen Wanderung auf einer Picknickdecke in der Wildnis zu genießen. Denn neben dem, was ich an Fähigkeiten für mein Berufsbild noch dazulernen kann und will, möchte ich auch meinen persönlichen Horizont erweitern. Die Sicherheit einer unbefristeten Festanstellung aufzugeben ist im Nachhinein nicht weniger ungewiss, als in eine Stadt gezogen zu sein, mit der ich zuvor keinerlei Berührungspunkte hatte. Potsdam ist eine wunderschöne Stadt (und nicht gerade günstig), ganz ohne Frage, aber vielleicht inzwischen ein wenig zu klein? Es zieht mich hinaus, fort und ins Neue. Mit einem Partner, der selbst als Selbstständiger in der IT-Branche unterwegs ist, habe ich nicht nur den nötigen Rückhalt, sondern auch die Motivation, es selbst zu versuchen. Denn auch der fernste Ort muss finanziert werden...

 

Warum will ich also selbständig werden?

Weil ich in dem, was ich beruflich gut kann, weiter Menschen unterstützen und dabei Neues erfahren und lernen möchte.
Weil ich persönlich die Freiheiten nutzen möchte, die eine remote Selbständigkeit ermöglicht.
Weil ich mir selbst zutraue diese Herausforderungen zu meistern.
Die kürzeste Antwort wäre aber wohl: Weil ich mich entwickeln möchte.

 

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